Schreibtisch-Rechner

Hab’ meinen Schreibtisch aufgeräumt. Wenigstens ein Mal … ein einziges Mal … soll das irgendwie so aussehen, wie im Katalog. So mit Platz und Kram, der nicht überall herumliegt. Aber irgendwo muss der Plunder ja hin, also habe ich mir so richtig richtig Mühe gegeben und mit nahezu übermenschlicher Präzision alles hinter den Monitor gebaut.

Der Rechner (Intel Nuc) ist per Vesa Mount am Monitor befestigt. Die Soundkarte wird mit Lochband gehalten. Das habe ich natürlich zu kurz abgeschnitten, sodass ein Kabelbinder die letzten Zentimeter überrbrücken muss. Damit’s nicht verkratzt, ist irgendwo noch Klebeband hingejaucht und … egal. Sieht hinterher keiner mehr.

Der Taster ist irgendwie durch’s Gehäuse gefriemelt und mit Heißkleber am Monitor fixiert. Tiptop.

(Das Bild auf der Fensterbank ist tatsächlich so unscharf =)  )

Kommentare freigeschaltet, Social Media Bimbam

Ich habe testweise mal die Kommentare für alle Posts freigeschaltet. Und Social Media Gedöhns. Hintergrund ist, dass ich ziemlich ungläubig vor den Ergebnissen des WPStatistics-Plugins stehe. Es ist einfach schwer zu glauben, dass die Leute exakt nach “Arduino Audio-to-Midi” googlen.

Dafür, dass die Anfragen oft sehr speziell sind, ist das allgemeine Feedback hingegen eher gering.  Mal schauen, ob die neuen Settings daran etwas ändern.

Ameos Klinikum Osnabrück

Station G2.

Was ein Sauladen.

Was ein chotischer Hühnerhaufen.

Es hat viel von Kafka. Zu viel. Wenn es irgendwie geht, bleibt von dem Laden weg. Gebt Eure Liebsten zur Behandlung auf ein Kreuzfahrtschiff. Schenkt ihnen die beste Zeit ihres Lebens. Pfeiff’ auf die Kohle. Das ist es allemal wert.

Es gibt ein paar Leute, denen ich von ganzem Herzen die Pest an den Hals wünsche. Selbst die würde ich dort nicht hinschicken.

An der Umgehungsstraße
Kurz vor den Mauern unserer Stadt
Steht eine Nervenklinik
Wie sie noch keiner gesehen hat

Sie hat das Fassungsvermögen
sämtlicher Einkaufszentren der Stadt
Gehn dir die Nerven durch
Wirst du noch verrückter gemacht

(Joachim Witt, Goldener Reiter)

 

Auf den Punkt Jogi, auf den Punkt…..

 

Einfache Antworten

Ab jetzt werde ich den Leuten keine differenzierten Antworten mehr geben.

Kennt Ihr das, wenn Ihr in Eurem Bekanntenkreis der “PC-Spezialist” seid?
Ich hab es so satt. “Hey Andy, mein Computer ist irgendwie langsam und die Platte ist voll…” .

Abgesehen mal davon, dass mich der Computer anderer Leute nicht die Bohne interessiert und ich lieber ein kaltes Bier trinke, als fremde Tastaturen zu begrapschen, habe ich festgestellt, dass die meisten Menschen eh nicht an einer echten Lösung interessiert sind:

Ich früher so: “An Deiner Stelle würde ich per autoruns gucken, was alles beim Systemstart an zusätzlicher software gestartet wird, dann würde ich per windirstat schauen, wo die größten Brocken auf Deiner Festplatte sind. Hol’ Dir die portable-Version, die muss man nicht installieren. Ansonsten hab’ ich das auf’m Stick. Testweise kann man auch mal ein neues Benutzerprofil anlegen, das geht schnell und hilft oft schon. Anschließend Platte aufräumen, Daten sichern und …”.

Die meisten Leute hören jetzt schon längst nicht mehr zu. Der Rest beginnt zu diskutieren: “Ja aber bei XYZ war das soundso und bei ABC der hat bei Mediamarkt gefragt und die haben ihm gesagt, er muss sich was neues kaufen und…”.

Na dann leck’ mich doch.

Plattmachen, Neuinstallation; alternativ größere Festplatte.

Der Rest interessiert mich nicht.

Frag’ am Besten jemand anderes.

Fünf Wörter reichen als Lösung ( <- Da, schon wieder! ).

Schätze mal, wenn ich das hart durchziehe, wird mich das einige Sympathiepunkte kosten. Mir egal, fragt doch einfach wen anders.

Vorsorgevollmacht

Macht das. Kümmert Euch um eine Vorsorgevollmacht.

Das ist wichtig.

Viel wichtiger als Midi, DMX, Elektronik oder der ganze andere Schund

<TL><DR>: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung etc. Was ich in den letzten Jahren erlebt habe, warum es wichtig ist, sich früh genug darum zu kümmern. Eine andere Form von Inhalt als das, was hier sonst so stattfindet.

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Mein Leben

Das ist mein Samstag. Und mein Sonntag. Und mein Feiertag. Wenn Du das nächste mal sagst: “Boah wie geil, ich hätt’s gerne ein wenig so wie Du”, dann halte Dir das hier vor Augen: Draußen scheint die Sonne, es passieren Dinge, …   ich bin nicht dabei. Wegen diesem Ding, dass ganz oft Fluch statt Segen ist. Hach, ich hab’s schon schwer.

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